Risikominimierung und Sicherheit durch Prävention und gute Vorbereitung für Krisenfälle. Grundsätze: Die Sicherheit der Teilnehmenden hat oberste Priorität. Freizeiten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bergen Risiken. Auf dem Weg zu den Zielorten, während der Freizeit und auf der Rückreise sind Unfälle durch Einwirkungen von außen und menschliches Fehlverhalten nicht auszuschließen. Prävention und Krisenmanagement sind Maßnahmen, die den Blick auf Risiken lenken, um gut vorbereitet zu sein. Mindeststandards: H1 Im Vorfeld der Freizeiten werden Schulungen, u.a. zu folgenden Themen, angeboten (zumeist auf überregionaler Ebene): • Jugendleiterausbildung nach den Juleica-Standards • Infektionsschutz-Schulung • Schulungen zum Kinderschutz und zur Prävention von sexueller Gewalt („Menschenskinder, ihr seid stark“) H2 Im Team gibt es benannte und qualifizierte Ansprechpartner für Erste Hilfe, die zu Beginn der Freizeit vorgestellt werden. Diese Mitarbeitenden sorgen dafür, dass die Erste-Hilfe-Ausrüstung jeder Zeit verfügbar ist, auch bei Unternehmungen in Kleingruppen oder bei der Anreise. H3 Der Veranstalter hat einen Notfallplan, der allen Verantwortlichen am Heimat- und am Freizeit-Ort zur Verfügung steht und mit ihnen besprochen wurde. Vorlagen für die benötigten Unterlagen werden von der EJW-Landesstelle bereitgestellt¹. ¹ http://www.ejwue.de/service/freizeiten-abc/ Umgang mit Krisen 32 H
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